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Kinder brauchen Bücher!

Ob Vorlesebuch, Bilderbuch oder das eigene Buch zum Selbstlesen – Bücher gehören zur Kindheit dazu. Doch was ist es genau, das Bücher für uns und unsere Kinder so unverzichtbar macht?

Bücher für die kognitive Entwicklung

Bücher lassen unsere Kinder in andere Welten eintauchen und Verborgenes entdecken. Im Kopf entstehen ganze Vorstellungswelten, welche die Handlungen lebendig werden lassen. Geschichten ziehen Kinder in ihren Bann. In Büchern entdecken sie immer wieder Neues und verlieren sich zwischen den Seiten. All das regt die Fantasie an und verlockt zu eigenen Gedanken und Reflektionen.
Bei Grundschulkindern, denen viel eigenes Lesematerial zur Verfügung steht, stärken Bücher die Lesekompetenz. Eine ausgeprägte Lesekompetenz macht es unseren Kindern sehr leicht Informationen schnell zu erfassen. Das gilt übrigens nicht nur für schnelles Lesen von Buchstaben; Auch das Deuten von Bildern und Piktogrammen fällt Kindern mit viel Kontakt zu Büchern besonders leicht.
Und schließlich erweitert sich der Wortschatz – und das in jedem Alter. Ob Bilderbücher mit denen wir den Kleinsten erste Wörter beibringen oder spannendes Lesebuch für Selbstleser: Bücher bieten eine unerlässliche Ergänzung zum alltäglichen Wortschatz aus Schule oder Kindergarten und Zuhause.
Es sind also gleich mehrere, verschiedene Ebenen auf denen Bücher essentiell zur kognitiven Entwicklung von Kindern beitragen.

© petro / 123RF

Bücher für die soziale Kompetenz

Gute Kinderbücher werden nicht nur gelesen und angeschaut, sondern auch gefühlt und weitergedacht. Das trägt zu einer emotionalen Ausgeglichenheit mit bei. Vor allem aber weiten sie den Geist! Die vielen Erlebnisse, die Kinder durch ihre Bücher erfahren, übertragen sich in ihren Alltag und ergänzen die eigne Erfahrungswelt. Kinder reifen an einer Fülle an Erfahrungen – den gelebten und den (vor-)gelesenen. Somit fördern Bücher vor allem auch die soziale Kompetenz eines Kindes.
Darüber hinaus festigen Bücher das soziale Miteinander - Beim gemeinsamen Lesen oder Betrachten einer Geschichte entstehen Nähe und Vertrautheit, die für eine gesunde Entwicklung elementar sind.

© famfeldman / Fotolia

Bücher für die Seele

Die Verbundenheit, die durch eine gemeinsame Lesesituation entsteht, ist neben der sozialen Entwicklung eines Kindes auch ganz wichtig für die emotionale Ausgeglichenheit und das seelische Wohlbefinden.
Einen Ausgleich bieten Bücher zudem zum reizintensiven Alltag eines Kindes. Nach einem aufwühlenden und oftmals recht lauten Tag im Kindergarten, oder einem geistig erschöpfenden Tag in der Schule, ist eine ruhige Stunde mit einem Buch genau das Richtige um die Seele zu erfrischen. Auf diese Weise genießt ein Kind bereits die gleichen Vorzüge eines Buches wie auch wir Erwachsenen.
Vielleicht erinnern Sie sich noch an Lesesituationen in Ihrer Kindheit – die Bettdecke bis an die Nasenspitze hochgezogen, liebevoll zugedeckt den Geschichten lauschend, oder das Märchen von Oma, erzählt im kuscheligen Sessel. Vielleicht denken Sie aber auch an das heimliche Lesen nachts mit der Taschenlampe unter der Decke und dem Lauschen Richtung Zimmertür, ob die Schritte der Eltern im Flur zu hören sind.
Derartige Erinnerungen brauchen auch unsere Kinder. Schöne Erinnerungen und ein wenig Nostalgie machen einfach glücklich.
Indem Sie Ihr Kind mit einer Fülle an(Vor-)Lesematerial versorgen, leisten Sie einen enormen Beitrag zu dessen Entwicklung hin zu einem gut gebildeten, empathischen und fairen, und vor allem ausgeglichenen und glücklichen Erwachsenen.

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