* Assistent

Unsere Tipps für das Vorlesen

Wann und wo wird am besten Vorgelesen?

  • Wenn der Alltag eine Pause braucht helfen Bücher bei der Entspannung. Die kleinen Zuhörer sind ganz Ohr, lauschen der Geschichte und folgen mit ihrer Aufmerksamkeit den Bildern. So schafft man sich und seinem Kind eine kleine Auszeit.
  • Das Vorlesen am Abend ist ein schönes Ritual, um die Nacht einzuläuten. Beim kuscheligen Vorlesen unter der Decke merkt man schnell, dass es um viel mehr geht als nur um das Buch. Es geht auch um Nähe, Ruhe und die gemeinsame Zeit miteinander.
  • Für eine gelungene Vorleseumgebung suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Plätze aus, an denen sie sich beide wohlfühlen und vor allem ungestört sind. Kuschelig und gemütlich sollten sie sein. Mit extra vielen Kissen und einer großen Decke kann nichts mehr schiefgehen. Platz um nebeneinander sitzen zu können, sollte natürlich genug sein.
  • Manche Bücher wollen immer und immer wieder gehört werden. Wie wäre ein Lieblingsbücherregal im Kinderzimmer, auf dem die schönsten Geschichten sichtbar sind? Das schult auch den sorgsamen Umgang mit Büchern: immer schön zurückstellen.
© Konstantin Yuganov / Fotolia

Wie lesen wir am besten vor?

  • Bei einem unbekannten Buch sind Titel und Einband der erste Schritt in die Geschichte. Worum kann es in dem Buch gehen? Was siehst du auf den Bildern? Schon ist die Neugier geweckt und sie können gemeinsam ins Buch eintauchen.
  • Trauen Sie sich stimmungsvoll zu lesen. Geben Sie dem ärgerlichen Fuchs, dem ängstlichen Hasen oder dem frechen Spatz eine eigene Betonung. Spielen Sie mit Ihrer Mimik und lassen Sie die Geschichten lebendig werden. Das erhöht die Spannung bei den kleinen Zuhörern und sorgt für jede Menge Spaß und Mitfiebern.
  • Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Haben Sie Geduld mit Zwischenfragen. Offene Fragen zum Text und zu Handlung gehören beantwortet. Später kann man größeren Kindern auch erklären, „Lass es uns erstmal lesen und dann schauen wir weiter.“ So hat Ihr Kind die Möglichkeit, die Geschichte selber zu verstehen und seine Antworten im Zusammenhang zu finden.
© DeeMPhotography / Fotolia

Und danach?

  • Bücher sind wunderbare Gesprächsanlässe. Die Geschichten laden zum Philosophieren ein. „Was wäre wenn...“ ist eine Anregung, das Buch umzudenken oder weiterzuerzählen. Das fördert neben der Sprachkompetenz auch die Phantasie und den gemeinsamen Spaß.
  • Auch in Alltagssituationen kann das Vorlesebuch Sie und Ihr Kind weiter begleiten. Beziehen Sie sich im Alltag ruhig auf ähnliche Situationen, wenn diese schon im Buch erlebt wurden, und erinnern Sie sich gemeinsam mit ihrem Kind.

Social


Newsletter abonnieren

Abmeldung jederzeit möglich